Ernte


ANGORA!??

Die aaaarmen Kaninchen…..

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Weiße Häsin in (fast) voller Wolle

von wegen….meine Tierchen sind alle sichtbar froh, wenn sie regelmäßig von Ihrem Fell befreit werden! 😉

Wenn man das richtig macht, sieht das deutlich anders aus als in dem momentan weit verbreiteten PETA-Propaganda-Video.

Dort wird so einem armen Tierchen qualvoll und gewaltsam das Fell herausgezogen.

Immer und immer wieder wird mit der angeblich versteckten Kamera aus verschiedenen Perspektiven das schreiende Kaninchen ins rechte Licht gerückt.

Meiner persönlichen Meinung nach wirkt das wie ein perfekt inszeniertes PR-Video und soll möglichst viel Mitleid generieren um möglichst viele Spendengelder einzusammeln.

Bei einer Internetsuche nach PETA, Kritik und Spendengeldertransparenz finden sich viele interessante Seiten…einfach mal auf die Suche gehen….

Natürlich finde auch ich das, was den armen Kaninchen da angetan wird, abscheulich und lehne sowas absolut ab, halte diese Behandlung der Angorakaninchen aber nicht für die übliche asiatische Praxis. Es gibt leider überall einzelne schwarze Schafe und Tierquäler auf der Welt, auch hierzulande.

China ist bekanntermaßen inzwischen der weltgrößte Angorahaarlieferant. Dort werden die Tiere aber nicht , wie bei anderen Tierarten auch in Europa oft üblich, in grausigen riesigen Massenanlagen gehalten, sondern in „Kleinmengen“ in den einzelnen Dörfern. Sie sichern dort, ebenso wie die Seidenraupen, den ländlichen Familien ein Grundeinkommen. Dazu empfehle ich dieses Video von einer weltreisenden Faserexpertin. Wie die Seidenraupen, sind auch die Angorakaninchen recht empfindlich und benötigen gute Pflege um gute Rohstoffe zu liefern, deshalb werden die meisten Kaninchen meiner Meinung nach eher so behandelt , oder so.

Natürlich kann man sich grundsätzlich fragen, warum wir Menschen unbedingt Tiere benötigen um uns zu bekleiden. Schon seit Urzeiten schützen wir unsere empfindliche äußere Hülle mit den Häuten und Haaren diverser Tiere. Wenn letztere auf einigermaßen freundliche Art gewonnen werden, vor allem vom lang und glücklich lebenden Tier, halte ich das absolut für vertretbar. Was wäre denn auch die Alternative? Alle zurück in die Tropen, wo man/frau nur noch Baströckchen benötigt? 😉 Auch der Baumwollanbau hat so seine Tücken, die Lebens- und Arbeitsbedingungen sind oft nicht gerade menschenfreundlich. Kunstfasern aus Erdöl oder aufwendig energiezehrend hergestellte Viskose aus zermatschtem Bambus oder Soja sind für mich ebenfalls keine sinnvolle Alternative.

Dann doch lieber „echte Naturfasern“, möglichst regional gewonnen und verarbeitet. Inzwischen gibt es glücklicherweise einige Initiativen, die sich der Wiederentdeckung einheimischer Schafrassen widmen. So wird der wunderbare Rohstoff Schafwolle hoffentlich bald nicht mehr überwiegend als Dünger, Dämmstoff oder gar lästiger Abfall angesehen.

Wer es weicher und luxuriöser mag, für den wären dann wohl einheimisches Alpaka und Angora die erste Wahl. 😉 Auf letzteres habe ich mich in den letzten 2 Jahren spezialisiert. Die Früchte dieser Arbeit finden sich hier auf der Webseite und in meinem etsy.com-Shop. 😉

Ich verarbeite grundsätzlich kein importiertes Angora sondern nur einheimisches von meinen eigenen Tieren und einem befreundeten Züchter.  Es ist einfach toll, den einen handgesponnenen Strang genau dem einen, ganz speziellen Kaninchen mit seinem eigenen Charakter und seiner eigenen Geschichte zuordnen zu können. Für meine maschinengesponnen Garne mische ich natürlich auch das Haar mehrerer weißer und schwarzer Hasen zusammen, aber das ist trotzdem etwas anderes,  als einen anonymen,  mehrfach um die Welt gereisten Kammzug aus den Haaren Tausender Tiere zu verarbeiten.

Aber hier geht es ja um die Erntemethode.

Nach dieser Einleitung stelle ich meine Methode nun detailliert vor:

Grundsätzlich kann man sagen, daß sich die Angorahaltung, nur um der Rohwolle wegen, hierzulande für niemanden mehr lohnt. Die Futter- und Unterbringungskosten übersteigen den Erlös beim Verkauf der Rohwolle an die letzten verbliebenen Aufkäufer bei weitem. Die Handvoll Angora-Idealisten, die es noch gibt, züchtet mit viel Herzblut um diese Art zu erhalten und weiter zu entwickeln, einfach wegen der Schönheit und Anmut dieser Tiere. Um auf Ausstellungen zu gehen und die Wollmengen exakt dokumentieren zu können ist eine regelmäßige Schur nach einer genau festgelegten Anzahl von Tagen nötig. Ich meine, irgendwas um 90 Tage. In diesen Zeitrahmen passen völlig kahl gerissene Hasen nicht hinein. Das an der Wurzel herausgerissene Haar würde zu lange zum Nachwachsen brauchen. Schon allein deshalb wird deutsches weißes Angora immer geschoren.

 

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Wahnsinns Wolle 🙂

Das tut den Hasen nicht weh  (so wie uns das Haareschneiden beim Frisör) und dürfte ihnen insgesamt ziemlich egal sein. Obwohl….wahrscheinlich freuen sie sich sogar auf die Schur, denn danach können sie sich wieder freier bewegen und springen und gerade im Sommer ist eine weniger dicke Schicht aus superwarmem Pelz vorteilhaft. Dabei sitzen die Hasen ganz ruhig auf einem kleinen Tisch oder dem Schoß des Scherers. Viele Hasen legen sich sogar freiwillig auf die Seite oder gar auf den Rücken, damit der Scherer gut an die Bauchseite herankommt und weil sie gelernt haben, daß ihnen bei einer Schur nichts Schlimmes passiert.

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Beginn einer Schur: der erste Schnitt.

Einheimische Angoras werden, neben der Wollqualität, übrigens auch nach Gutmütigkeit selektiert. D.h. nur die ruhigsten und gelassensten Kaninchen werden zur Weiterzucht zugelassen. So wird sichergestellt, daß ihnen das häufige Handling und die Schur keinen Stress bereiten.

Die lieben und geduldigen Angora sind eben echte Ausnahmekaninchen. 🙂

 

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Norbert

 

Die „echten“ Züchter scheren natürlich auch die farbigen Tiere, da gelten dieselben Ausstellungs- und Dokumentationsregeln wie bei den weißen Tieren.

Bei mir werden die farbigen Tiere jedoch überwiegend gepflückt.

Ich würde mich eher als Angora-Liebhaber bezeichnen und möchte die einzelnen Tiere viele Jahre lang halten und beernten. Deshalb gibt es in meinem Bestand maximal 2-3 Würfe im Jahr. Für eine ernsthafte züchterische Tätigkeit ist das viel zu wenig. Um vereinzelt neue, bunte, wilde Wollfarben zu bekommen aber genau richtig. 😉

Irgendwann sind ja alle Plätze belegt: mehr als 30 Kaninchen passen einfach nicht in meinen Garten.

Links im Bild: Norbert.

Eine der vielen Variationen der „Wildfarbe“

Das Haar ist in der Länge hellgrau und die Spitzen sind schwarz, braun und rot.

 

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Fellwechsel

Das Haar der weißen Tiere wächst endlos, das ganz Jahr hindurch. Pro Woche etwa einen Zentimeter.

Die Farbigen Angoras haben hingegen alle 3-4 Monate einen natürlichen, vollständigen Fellwechsel.

Scheitelt man ihr Fell am Rücken, erkennt man regelmäßig am Ansatz einen neuen dunklen Kranz aus den nachgewachsenen Spitzen des nächsten Fells. Ich kann das leider nicht wissenschaftlich korrekt beschreiben; für mich sieht es so aus, als wenn sich ein neues Fell nachschiebt, sobald das alte eine gewisse Länge erreicht hat.

Dann, und wirklich erst dann, werden die alten, langen Haare locker und lassen sich ganz widerstandslos auspflücken.

Wie beim Fellwechsel von Hund und Katze.

Man erkennt den Beginn des Erntezeitpunktes auch an den überall im Gehege herumliegenden Haarbüscheln.

Jetzt ließe sich das alte Fell problemlos auskämmen. Das würde einfach ein paar Stunden länger dauern.  Da das auch dem geduldigsten Kaninchen irgendwann langweilig wird, bevorzuge ich die Pflück-Methode.

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Altes und neues Fell

Dabei richte ich mich ganz nach dem individuellen Tier. Bei dem einen kommt schon nach 3 Monaten ein neues Fell durch, beim andern erst nach 4 Monaten. Die Satin-Angoras brauchen meist etwas länger, bei ihnen wächst das Haar nicht ganz so schnell.

Auf dem Bild sieht man sehr schön das alte, lange Fell und das kürzere neue Fell. Hier bei Norbert ist gerade alles ein bisschen durcheinander, er hatte 3 Felle gleichzeitig und eigentlich wäre auch das mittlere Fell schon teilweise pflückbar gewesen. Jahreszeitlich bedingt habe ich aber versucht, die mittlere Länge so weit wie möglich stehen zu lassen. In etwa einem Monat wird dann auch diese Länge abgepflückt. Deutlich sieht man hier das einheitlich hellgraue Haar und die farbigen Spitzen.

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Norbert und seine Ernte

Der zerzauste Norbert und (s)eine Ernte von etwa 180g.

 

 

 

 

 

 

 

 

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Schwarz

Im Vergleich dazu eine schwarze Dame mit ganz vorbildlichem Haarwuchs. Man erkennt wunderbar das neue, kurze Fell mit den nachgewachsenen Grannenhaaren. Und dazwischen sitzt das lange alte und lockere Fell.

Teilweise habe ich beim Pflücken richtige zusammenhängende „Büschel“ in der Hand, diese sammel ich dann getrennt, daraus lassen sich tolle Fell-Borten filzen. Oder wunderbar flauschige Garne spinnen.

 

 

 

 

 

 

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Vorher- Nachher

Aber nicht immer werden die farbigen Angorakaninchen bei mir gepflückt.

Hier bei dieser schwarzen Dame habe ich mich fürs Scheren entschieden. Den perfekten Pflückzeitpunkt habe ich leider verpasst und das alte, lose Fell war am Ansatz schon gefilzt. Das passiert vor allem im Winter sehr schnell und das Pflücken geht dann nicht mehr so leicht. Da beim Scheren die dunklen Spitzen des neuen Fells mit abgeschnitten werden, sehen geschorene schwarze Angoras einfach nur hellgrau aus. Auch später mit lang gewachsenem Fell. Auch beim handgesponnenen Garn erkennt man einen deutlichen Unterschied zwischen geschorener und gepflückter Wolle. Das geschorene Garn ist eher gleichmäßig und einheitlich grau, aus dem gepflückten schauen viele bunte, zarte Spitzen heraus.

Die Erntemenge betrug hier 230g allerfeinste Rohwolle.

 

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Angora-Kollektion, Naturfarben-Mix

Ein Blick in meine Schatzkiste:

Geschorene und gepflückte superlange Angorahaare. Ein absoluter Traum zum Spinnen und Filzen.

Die besten Stücke werden in diesen flachen Kartons aufbewahrt und warten auf die Weiterverarbeitung.

Diese natürliche Farbvielfalt ist einfach umwerfend! Manchmal sitze ich nur davor und freue mich darüber… und auf all die schönen Dinge die ich aus diesem wunderbaren Rohstoff herstellen darf.

 

 

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Handgesponnene Garne aus reinem Angora

Eine Auswahl von handgesponnenen Strängen aus reiner Angorawolle in reinen Naturfarbtönen. Erhältlich in meinem etsy-Shop.

 

 

 

 

 

 

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Gefilzter Loop mit Angora

…und ein gefilzter Loop mit gefilztem „Fellbesatz“. 🙂

 

 

 

 

 

 

 

Hasengalerie

Farbige Angorakaninchen

Zum Schluß noch ein Foto mit einer Auswahl meiner Lieblingshasen(farben).

Gerne nehme ich Bestellungen für naturreine Garne aus den Haaren eines bestimmten Häschens entgegen.

Ist gerade keine Wolle mehr von diesem Tier vorrätig, kann es schon mal ein paar Monate dauern bis der nachwachsende Rohstoff nachgewachsen ist. 😉

 

 

 


7 Kommentare

  1. Hallo 🙂 eine sehr schöne Seite, stöber gern darin rum 😀

    Ich habe Interesse an die süssen „Wollieferanten“ 🙂
    Und „alternative“ Einstellung zum Impfen klingt für mich sehr gut 🙂
    Kein gepansche in der Natur.
    Würde mich über weiteren Kontakt über meine genannte E-Mail-Adresse freuen.

    LG Reni

  2. Heidrun

    Hallo,

    eine wunderschöne Seite und ich bewundere die tollen Spinn-und Filzarbeiten. Ich spinne seit einem Jahr selber (Wolle .-))) und suche daher ein Angora-Kaninchen. Am liebsten ein weißes Tier. Wie schaut denn die Häsin aus? Es muß auch kein Jungtier sein.
    Liebe Grüße

  3. Du hast eine sehr schöne Seite und deine kleinen Wollieferanten sind echt süß.
    Vielleicht schaffe ich mir irgendwann auch mal ein paar süße Langohren an.

    LG Tara

  4. Liebe Claire,
    wunderbar, wie verständlich Du Deine Arbeit mit diesen schönen Tieren erklärst.
    Durch meine Suche nach qualfrei gewonnener Wolle zum Verspinnen bin ich von einer anderen Spinnerin auf Deine Seite aufmerksam gemacht worden. Danke für die „Schulstunde“.
    Viele Grüße,
    Anja

  5. Hallo,

    hab von Eurer Manufaktur soeben per ZDF Mittags Magazin erfahren.
    Bin so auf Eure Internetseite gekommen. ES IST EINFACH TOLL DAS IHR SO WUNDERBAR MIT DEN HASEN UMGEHT!

    Das hat mich getröstet und das brauchte ich um wieder an das Gute im Menschen zu glauben.
    Denn die Bilde auf der Peta-Seite sprechen eine andere Sprache und sind nichts für schwache Gemüter. Ich musste weinen.

    Hab schon jahrelang kein Angoraprodukt wg.der Quälerei mehr gekauft.

    Aber dank Euch gibt es wieder Hoffnung und das Gute Gewissen dazu wenn man sich in dieses wunderbare wollig warme Produkte kuscheln möchte. DANKE

    Lg
    Peg

  6. Barbara Limpricht

    Liebe Claire,
    ich kann mich Peg und Anja und den anderen nur anschließen und mich bedanken, dass Du Deine Sache und die der Kaninchen so machst. Es ist wunderbar, Deine Produkte, von denen ich gerade zwei erhalten habe, ebenso!
    Die Fotos sind erstklassig, die Seite ist in jeder Hinsicht gelungen, das Layout und das Design, auch das Design Deiner Produkte, weiter so.
    Habe gerade die Blütendosen entdeckt und hoffe, dass Dir noch viele so schöne Dinge einfallen. Ich möchte all meinen Freundinnen etwas aus deinem Shop schenken, weil es etwas so besonderes ist – Liebhaberei.
    Erst vor einigen Wochen habe ich in dem soliden DLF einen Bericht über eine chinesische Tierschutzaktivistin über die Angoraernte gehört und was das ausgelöst hat. Ich weiß nicht, ob das identisch mit dem erwähnten Peta-Bericht ist, aber ich war erstmal schockiert und dann verwundert darüber, dass das zum einen in China , wo 90(!)der Angorawolle weltweit produziert wird, eine Welle der Empörung ausgelöst hat und zum anderen, dass es offensichtlich auch weltweit dazu geführt hat, dass große Textilkonzerne Angora daraufhin aus ihrem Angebot genommen haben, etwa H§M. Das kann nur begrüßt werden. Denn es geht dabei um Marktfragen und Industriemethoden, und die sind wie immer, auch bei weniger niedlichen Tieren mit Tierschutz kaum vereinbar. Nur im Klein- und Kunstgewerbe kann das garantiert werden, so wie Du das für Familienbetriebe auch in China beschrieben hast. Das jedoch hat seinen Preis, der nicht vereinbar ist mit Massenproduktion, die in 25€-Pullovern ihre Umsetzung findet. So etwas funktioniert nur in Riesenfarmen, wo Rohheit zur Tagesordnung gehört und den Betreibern egal ist, wie und wie lange ein Tier lebt und wie gut wirklich sein Produkt ist.
    Umso schöner ist, dass es auch anders geht und Mensch und Tier und Kunden glücklich macht. Ich wünsche Dir, Andreas und den Langohren ein langes und glückliches Leben.
    Barbara

  7. Maria Elisabeth Hamann

    Liebe Frau Metz,

    ganz herzlich danke ich Ihnen für diesenh wunderbaren Artikel.Es ist genau so,wie Sie es beschrieben haben. Im März von ein Deutschlandtreffen deer Angorazüchter in Stuttgart statt und ich freue mich, Sie dort getroffen zu haben.Ich hatte fünf Tiere dort, zum Scheren und Wollprüfung.Jeder konnte sich überzeugen, wie liebevoll mit den Tieren umgegangen wird und wie sie es mögen, geschoren zu werden.Keines der Tiere wird verletzt oder gar gequält,es ist im Gegenteil eine Wohltat für die Tiere. Zu Hause bei mir werden mneine Tiere bei leiser Musik geschoren und auch in Gruppen auf Stroh gehalten ( siehe Foto). Sie sind äußerst zahm und dürfen bei schönem Wetter auch in den großen Gartenauslauf. Sie bekommen abwechslungsreiches Futter ( Grünfutter,Möhren,Getreide,harte Brötchen usw.) und man kann ihr reges soziales Verhalten nur bestaunen und sich daran erfreue.Oft kommen zu mir interessierte Besucher,vorallem auch viele Kinder.
    Wolle von diesen Tieren ist filzfrei und sehr angenehm im Tragen.Ich kann nur zu Angoraprodukten dringend raten – ein Geschenk für die Gesunderhaltung.

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